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Vorstand von links: Miranda Bammert-Zahn (Vereinspräsidentin), Mirella Millwater (Leiterin Finanzen), Victoria Hansson (Aktuarin), Markus Bammert (Leiter Projekte)

Förderverein Maison des Anges

Dank euren Spenden können wir überleben. Auch letztes Jahr haben wir es mit eurer Hilfe geschafft. Wir leben hier von Tag zu Tag. Diesen Monat ging es, wir konnten alle Rechnungen bezahlen, Milch und Windeln etc. kaufen.  Von ganzem Herzen ein grosses Dankeschön an alle, die uns unterstützen! 

 Gladys Maximilien, Leiterin des Kinderheims

Miranda Bammert-Zahn

Miranda Bammert-Zahn

Vereinspräsidentin

Miranda Bammert-Zahn ist glückliche Adoptiv-Mutter von zwei haitianischen Mädchen. Sie liebt Sport und Natur, aber auch fremde Länder und Kulturen. Ihr juristischer Hintergrund und ihre frühere Tätigkeit als Geschäftsführerin helfen ihr, das Amt als Präsidentin des Fördervereins fröhlich und mit viel Engagement zu stemmen.

Markus Bammert-Zahn

Markus Bammert-Zahn

Leiter Fundraising

Markus Bammert ist glücklicher Adoptiv-Vater von zwei haitianischen Mädchen. In seiner Freizeit spielt er Tennis, liebt Ausfahrten mit dem Motorrad und engagiert sich in einer Freikirche. Markus Bammert ist IT-Verantwortlicher in einer Unternehmung in Meggen.

Victoria Hansson

Victoria Hansson

Aktuarin

Victoria Hansson hat schwedische Wurzeln, lebt seit vielen Jahren in der Schweiz, ist Krankenschwester und alleinerziehende Mutter von vier Kindern (ein Mädchen und drei Jungs). Victoria ist ein Sprachtalent, liebt Menschen und Kulturen und verschlingt Bücher, wenn sie Zeit hat.

Mirella Millwater

Mirella Millwater

Finanzen

Mirella Millwater hat italienische Wurzeln, ist aber in der Schweiz aufgewachsen. Sie ist Leiterin einer Beratungsbank im Kanton Schwyz und wohnt in Richterswil am Zürichsee. Ihre beiden Söhne sind bereits erwachsen. Mirella liebt das Stadtleben, reist gerne und ist für jeden Spass zu haben. 

Remy Marthaler

Remy Marthaler

Administration

Remy Marthaler ist im Kanton Aargau aufgewachsen. Nach Abschluss seiner Lehre als Applikationsentwickler arbeitet er bei der Schweizerischen Nationalbank. Im lokalen Turnverein sorgt er im Vorstand für die Kommunikation und organisiert verschiedene Sportanlässe. Auf die Frage, wieso er ehrenamtliche Arbeit in seinem Alter macht, antwortet er: “Das Strahlen in den Augen der Kinder in Haiti ist Bezahlung genug!” 

Gründung März 2015

Betroffen hört Miranda Bammert-Zahn der Leiterin des Kinderheims Maison des Anges zu. „Ich weiss nicht, wie es weitergehen soll“, klagt Gladys Maximilien sichtlich erschüttert, „ich kann die Löhne nicht mehr zahlen. Ich muss das Kinderheim schliessen!“ Im Jahre 2012 haben Miranda und Markus Bammert zwei Mädchen aus diesem Heim adoptiert. Durch Reisen kennen sie die Not und die Umstände, in denen die Menschen in Haiti leben. Was sollen sie machen? Augen zu und weitergehen? Oder anpacken und helfen?

Miranda und Markus Bammert entscheiden sich für letzteres. Sie schreiben einen Brief an Freunde, Verwandte und Bekannte und bitten um finanzielle Hilfe. Es kommt ein Betrag zusammen, der hilft, die Schliessung des Kinderheimes abzuwenden. Allerdings löst der einmalige Betrag das Problem nicht. Um längerfristig Hilfe zu gewähren, wird im Jahr 2015 ein Förderverein gegründet.

Seit diesem Zeitpunkt sind viele Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet worden. Regelmässige Besuchsreisen garantieren, dass die Spenden wirklich ankommen. Ein Patenschaftsprogramm für Kinder und Mitarbeiter wurde aufgebaut. Seither ist die Grundversorgung des Kinderheims gewährleistet.

 

Aktivitäten

Grundversorgung

Es befinden sich rund hundert Kinder vom Säugling bis zum Jugendlichen im Kinderheim. 65 Mitarbeiter kümmern sich um sie. Die Palette der Mitarbeiter reicht von der Betreuerin, Krankenschwester, Lehrerin und Wäscherin bis zum Büromitarbeiter, Koch, Wächter, Chauffeur und Allrounder. Die monatlichen Kosten für Nahrung, Kleider, Windeln, Löhne und Schulgelder betragen 32’000 USD.

 

Patenschaften

Für Kinder, die ausgesetzt, abgeben oder verlassen wurden, bedeutet es viel, wenn eine Person sich für sie interessiert. Sie freuen sich über ihre Paten, die ihnen vielleicht auch einmal schreiben oder ein Geschenk mitgeben. Die 50 Franken im Monat, die die Patenschaft kostet, werden für das Schulgeld, die Uniformen und das Schulmaterial eingesetzt. Unsere Vision: Alle Kinder sollen die Schule besuchen und eine gute Bildung erhalten!

 

Bildung

Bildung in Haiti hat keinen besonders guten Ruf. Die Schulen sind schlecht ausgestattet, es sind zu viele Kinder in einer Klasse, es fehlt an gut ausgebildeten Lehrern. Dabei sind die meisten Schulen privat geführt, der Staat  führt nur 20 Prozent aller Schulen. Es gibt in Haiti viele Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Unter den Erwachsenen sind es 51 Prozent, unter jungen Menschen immer noch 26 bis 30 Prozent.

Projekte

Die Grundversorgung im Kinderheim ist sichergestellt. Die Leiterin muss nicht mehr jeden Monat bangen, ob es reicht. Darüber hinaus gibt und gab es Projekte, um die Wasser- und Stromversorgung zu gewährleisten. Stolz sind wir auf den neuen Schulbus, der dank der Unterstützung vieler Spendern gekauft werden konnte, auch die Küchenrenovation konnte realisiert werden. Nicht zuletzt halfen Spendengelder bei der Bekämpfung der Tuberkulose im Jahr 2018.