Ricardo geht in die zweite Klasse. Sein Übername ist Belo. Er ist das einzige Kind seiner Mutter. Sie hat ihn als Folge einer Vergewaltigung bekommen. Viele gesundheitliche Probleme mit dem Herz, dem Magen und dem Fuss plagen sie. Wenn sie nicht krank ist, arbeitet sie als Wäscherin. Seit sechs Monaten haben sie und Belo keine Wohnung mehr, sondern leben im Eingangsbereich eines Hauses. Der Besitzer des Hauses möchte das aber nicht. Er hat Angst, dass die Mutter an ihren Erkrankungen stirbt. Wenn sie krank ist, kann sie sich nicht erheben und Belo fragt die Leute im Quartier um Essen für sich und seine Mutter. Die Mutter träumt davon, gesund zu werden und für ihren Sohn zu sorgen.